Stadtleben Ellener Hof

Nachhaltiges Wohnen in Holzbauweise

Mit dem Ellener Hof wächst in Bremen Osterholz ein ganz besonderes Quartier. Wir bauen in Holzbauweise zwei fünfgeschossige Wohngebäude mit jeweils 18 geförderten, barrierefreien Wohnungen. Insgesamt sind pro Gebäude je fünf 2-Zimmer-Wohnungen, acht 3-Zimmer-Wohnungen, und fünf 4-Zimmer-Wohnungen (davon eine rollstuhlgerecht) vorgesehen. Die 4-Zimmer-Wohnungen verfügen zudem über ein zusätzliches Gäste-WC. Zu jeder Wohnung gehört des weiteren ein Balkon, bzw. eine Terrasse im Erdgeschoss. Ergänzend zu den Fahrradstellplätzen vor dem Haus wird im Erdgeschoss auch ein Fahrradraum als sichere Abstellmöglichkeit integriert.

Die Holzbauweise bietet viele Vorteile: Sie ist ressourcenschonend und sorgt für eine Bindung von CO². Durch einen hohen Vorfertigungsgrad der Wände verkürzt sich zudem die Bauzeit vor Ort. Die Gebäude zeichnen sich durch einen sehr hohen Energiestandard und Fernwärmeanschluss aus. Das Flachdach wird begrünt und mit Photovoltaik ausgestattet.

Ein Quartier für alle Generationen: Mit dem Ellener Hof entsteht ein lebendiger Ort, der Wohnen, Arbeiten und Freizeit vereint. Rund 500 neue Wohneinheiten werden hier errichtet, zu 70% aus Holz konstruiert und umweltfreundlich mit Energie versorgt. Ein Klima- und Fahrradquartier, dass das (nachhaltige) Miteinander von Jung und Alt fördert.

Nachhaltigkeit im Fokus: Der Ellener Hof setzt auf eine ressourcenschonende Bauweise und innovative Energiekonzepte. Die Verwendung von Holz als primärem Baumaterial bindet CO2 und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Das Quartier zeichnet sich besonders durch eine effiziente Nutzung erneuerbarer Energien und eine intelligente Gebäudetechnik aus

Vielfalt der Wohnformen: Das Angebot reicht vom Studierendenwohnheim über barrierefreie Wohnungen für Senioren bis hin zu familienfreundlichen Einheiten mit großzügigen Außenbereichen. Auch gemeinschaftliches Wohnen wird gefördert, um ein lebendiges Nachbarschaftsleben zu ermöglichen.

Soziale Infrastruktur: Neben Wohnraum entstehen im Stadtleben Ellener Hof zahlreiche Einrichtungen für den täglichen Bedarf. Zwei Kitas, eine Kultur-Aula, Arztpraxen und ein Gästehaus sorgen für eine hohe Lebensqualität und kurze Wege im Quartier.

Grünflächen und Freizeitangebote: Umgeben von großzügigen Grünflächen bietet der Ellener Hof zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung und Freizeit- gestaltung. Ein Spielplatz, eine Boulebahn und ein Gemeinschaftsgarten laden zum Verweilen ein.

Mobilität der Zukunft: Das Stadtleben Ellener Hof ist optimal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und fördert die Nutzung von Fahrrädern und E-Bikes. Durch eine reduzierte Anzahl an PKW-Parkplätzen wird der Autoverkehr minimiert und die Luftqualität verbessert.

Gemeinschaftliches Leben: Verschiedene Initiativen und Veranstaltungen fördern den Austausch zwischen den Bewohner:innen. Mehrere offene Werkstätten, Nachbarschaftsfeste und Workshops schaffen ein Gefühl von Zusammengehörigkeit.

Holz statt Beton: ein barrierefreies und modernes Zuhause

Die Wohnungen sind funktionell durchdacht und auf die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner:innen zugeschnitten. Alle Einheiten sind barrierefrei und bieten einen hohen Wohnkomfort. »Wir legen großen Wert auf eine sinnvolle Raumaufteilung und eine hochwertige Ausstattung«, so Nicole Mohrdieck, Projektleiterin. Sichtbare Holzdecken und eine Fußbodenheizung schaffen eine warme und gemütliche Atmosphäre.

Energetisch top – ökologisch vorbildlich: Neben der Verwendung von Holz als Baustoff setzen die neuen Gebäude auf den KfW-Standard 40, was einen äußerst geringen Energieverbrauch garantiert. Ergänzend dazu sind begrünte Dächer und eine Photovoltaikanlage geplant, die nicht nur zur Energiegewinnung beitragen, sondern auch das Mikroklima verbessern. Neben den Fahrrad-Stellplätzen vor den beiden Häusern sind in den Gebäuden Fahrradräume integriert, in denen sich neben klassischen Fahrrad-Stellmöglichkeiten auch Doppelparker und Plätze für Lastenfahrräder befinden.

»Das städtebauliche Konzept verfolgt als Leitidee das Thema »Urbanes Dorf«, welches sich durch verschiedene Platzstrukturen, neues und vorhandenes Grün sowie Bestandsgebäude mit ergänzender neuer Architektur in verschiedenen Formen darstellt. In diesem Konzept sind, neben höheren Gebäuden am Rande des Quartiers, auch innerhalb der neuen Struktur Hochpunkte und Blickbezüge gewünscht. Diesem Ziel entsprechen wir mit unseren beiden 5-Geschossern, die das innere Quartiersbild durch ihre Höhe sowie die klare architektonische Gestaltung prägen«, so Nicole Mohrdieck.

Geschäftsführer Bernd Botzenhardt: »Das Stadtleben Ellener Hof setzt ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Zukunft des Wohnens. Für die BREBAU ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern gelebte Verpflichtung. Deshalb ist die Mitwirkung an diesem Projekt für uns eine logische Konsequenz – zeigt es doch, dass zukunftsweisendes Wohnen und Ökologie nicht im Widerspruch zueinander stehen.«

Visualisierung:
MOSAIK architekt:innen bda
partnerschaftsgesellschaft mbb

Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich

Rund ein Jahr nach dem offiziellen Startschuss für den Bau der beiden fünfgeschossigen Wohngebäude mit jeweils 18 geförderten Wohnungen ist im Ellener Hof deutlich sichtbar, wie schnell das Quartier wächst. Die Gebäude entstehen zeitversetzt, und das zuerst begonnene Haus zeigt die Fortschritte besonders gut. Die Hülle ist geschlossen und im Inneren herrscht reger Betrieb: Leitungen werden verlegt, die Bäder vorbereitet und die Räume Schritt für Schritt ausgebaut. Auch die Balkone nehmen Gestalt an – ihre Vormontage läuft bereits auf Hochtouren. Gleichzeitig erhält die Fassade ihre Holzverkleidung, die den Häusern später einen natürlichen Charakter verleiht.

»Durch das Winterwetter liegen wir ein wenig hinter dem ursprünglichen Zeitplan, aber ich bin zuversichtlich, dass wir voraussichtlich Ende des dritten Quartals mit der Vermietung starten können«, sagt Sidney Cline-Thomas, Prokurist und Abteilungsleiter Bestandsverwaltung und verantwortlich für die Vermietung. In unmittelbarer Nachbarschaft wächst das zweite, baugleiche Gebäude heran.

Ein besonderes Plus für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner. Auch bei der Energieversorgung geht es voran: Die Vorbereitungen für die Photovoltaikanlagen laufen bereits. Und hier wartet eine besonders gute Nachricht auf die späteren Mieterinnen und Mieter: Für beide Neubauten wurde gemeinsam mit Green Planet Energy ein Mieterstromprojekt initiiert. Das bedeutet, dass die Häuser ihren eigenen grünen Strom direkt vom Dach beziehen können – sauber, lokal und kostengünstig. 

Green Planet Energy ist eine Energiegenossenschaft, die Ökostrom aus erneuerbaren Quellen liefert. Sie betreibt eigene Wind- und Solaranlagen, verzichtet vollständig auf Kohle- und Atomstrom und unterstützt Menschen und Kommunen bei der Energiewende. Die von der BREBAU errichteten Photovoltaikanlagen werden von Green Planet Energy betrieben. Der erzeugte Solarstrom kann direkt im Haus genutzt werden. Reicht die Sonne einmal nicht aus, wird automatisch zusätzlicher Ökostrom bereitgestellt. So profitieren die Mieterinnen und Mieter von stabileren Strompreisen und können auch ohne eigene Solaranlage aktiv Teil der Energiewende werden.

»Mieterstrom macht unabhängig von steigenden Preisen und bringt die Energiewende ins Bremer Alltagsleben«, sagt Björn Schnautz, Geschäftsführer der BREBAU. Carolin Korf, Prokuristin und Abteilungsleiterin Neubau ergänzt: »Als Anbieterin von bezahlbarem Wohnraum setzen wir bewusst auf neue Konzepte wie dieses, um für die Bewohnerinnen und Bewohner echten Mehrwert zu schaffen. Mögliche weitere Projekte mit Green Planet Energy sind bereits im Gespräch.«

Wohnungsbauprojekte im Ellener Hof: Nachhaltig, modern und voller Begegnung

Im Ellener Hof entsteht ein weiteres zukunftsweisendes Wohnprojekt. Neben den 36 sozial geförderten Wohnungen werden weitere 26 Wohnungen in einem dreigeschossigen Gebäude errichtet. Der Baustart ist für Ende 2026 vorgesehen. Die Wohnungsgrößen reichen von 23 Zwei-Zimmer-Wohnungen mit etwa 60 bis 74 Quadratmetern bis hin zu drei großzügigen Drei-Zimmer-Wohnungen mit rund 95 Quadratmetern, alle barrierefrei und teilweise rollstuhlgerecht oder optional anpassbar.

Das Gebäude wird – wie alle Neubauten der BREBAU im Quartier – mit einem Holzanteil von rund 70 Prozent realisiert und erfüllt den Effizienzhaus-40-Standard. Ein Fernwärmeanschluss und eine Photovoltaikanlage sorgen für die klimafreundliche Energieversorgung. Es gibt einen rollstuhlgerechten Aufzug, einen Raum für Kinderwagen und Rollstühle sowie ein separates, abschließbares Fahrradhaus. Alle Wohnungen verfügen über großzügige Balkone oder Terrassen, die den privaten Rückzugsraum ins Freie erweitern. Zwischen den Freisitzen sind zudem praktische Balkonschränke angeordnet, die einerseits für Privatsphäre sorgen und gleichzeitig Stauraum für Gartenmöbel und Zubehör bieten.

Über einen attraktiv gestalteten Laubengang werden 18 der insgesamt 26 Wohnungen erschlossen

Dabei dient der Laubengang nicht nur als Zugang, sondern ist bewusst als Kommunikationsraum gestaltet: ein Ort, an dem man sich begegnet, ins Gespräch kommt, kurz oder auch lang verweilt. Von hier aus öffnet sich der Blick in den Innenhof mit einem beeindruckenden Ahorn im Zentrum, dessen ausladende Krone im Sommer wohltuenden Schatten spendet und für ein angenehmes Klima sorgt. Direkt darunter entstehen eine Kinderspielfläche sowie Sitzmöglichkeiten, die dem Ort Leben einhauchen und Aufenthaltsqualität schaffen. So wird der Laubengang zu einem lebendigen Treffpunkt, der Gemeinschaft fördert und das Wohnumfeld auf besondere Weise bereichert.