Ellener Hof: Zwei fünfgeschossige Wohngebäude mit je 18 geförderten Wohnungen

Im August ist die Vermietung des Gebäudes in der Pawel-Adamowicz-Straße 16 gestartet, eines von zwei baugleichen Gebäuden, die die BREBAU seit dem Spatenstichim März 2025 im Ellener Hof errichtet. Alle 18 Einheiten sind barrierearm, haben sichtbare Holzdecken und eine Fußbodenheizung. Insgesamt sind pro Gebäude je fünf 2-Zimmer-Wohnungen, acht 3-Zimmer-Wohnungen und fünf 4-Zimmer-Wohnungen (davon eine rollstuhlgerecht) vorgesehen. Jede Wohnung verfügt über einen eigenen Balkon oder eine Terrasse. Nicole Mohrdieck, Projektleiterin der BREBAU, freut sich sehr über die Fertigstellung des ersten Gebäudes in 70-prozentiger Holzbauweise: »Es sind, im Vergleich zu unseren klassischen Projekten, komplett andere Bau- und Planungsabläufe und eine großartige neue Herausforderung für den Bereich Neubau«. Das baugleiche Gebäude in der Pawel-Adamowicz-Straße 44 soll voraussichtlich ab Anfang nächsten Jahres in die Vermietung gehen.

Holz statt Beton: ein barrierefreies und modernes Zuhause

Die Wohnungen sind funktionell durchdacht und auf die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner:innen zugeschnitten. Alle Einheiten sind barrierefrei und bieten einen hohen Wohnkomfort. »Wir legen großen Wert auf eine sinnvolle Raumaufteilung und eine hochwertige Ausstattung«, so Nicole Mohrdieck, Projektleiterin. Sichtbare Holzdecken und eine Fußbodenheizung schaffen eine warme und gemütliche Atmosphäre.

Mit Fertigstellung übernehmen die Vermietung, die Kundenbetreuung und ein Hauswart, die die Mieter:innen auf ihrem Weg in ihr neues Zuhause begleiten und auch nach Einzug als Ansprechpartner:innen zur Verfügung stehen. »Da es sich im Ellener Hof um sozial geförderte Wohnungen handelt, ist es wichtig, dass bei Mietvertragsabschluss ein aktueller Wohnberechtigungsschein vorliegt«, sagt Kristin Rumpsfeld von Thun, Teamleiterin der Vermietung. Nach dem Einzug steht den Mieter:innen unsere Kundenbetreuung zur Seite. »Wir schaffen ein angenehmes Mieter:innenerlebnis, indem wir Fragen frühzeitig klären und ein:e verlässliche:r Ansprechpartner:in in jeder Phase des Mietverhältnisses sind«, sagt Marcel Koch, Teamleiter der Kundenbetreuung. »Unser Hauswart ist vor Ort für die Übergabe der Wohnungen zuständig und sorgt dafür, dass Gebäude und Außenbe- reiche gepflegt bleiben. Er ist oft der erste Ansprechpartner für praktische Fragen rund um das Wohnumfeld.«

Für beide Neubauten wurde gemeinsam mit Green Planet Energy ein Mieterstromprojekt initiiert. Das bedeutet, dass die Wohnungen ihren eigenen Strom direkt vom Dach beziehen können. Der erzeugte Solarstrom wird direkt in den Wohnungen genutzt. Die Mieter:innen können bei Einzug Kunde von Green Planet werden und den erzeugten Strom kaufen oder auch einen anderen Strom-anbieter wählen.

Auch die jüngsten Bewohner:innen des Quartiers dürfen sich freuen, denn direkt neben dem neuen Gebäude ist im Sommer 2026 ein neuer Spielplatz eröffnet worden. Die Anlage wurde gemeinsam mit Kindern aus dem Ellener Hof geplant und bietet genau das, was sie sich gewünscht haben: vielfältige Spielgeräte, spannende Kletter elemente, unterschiedliche Schaukeln und gemütliche Sitzgelegenheiten für Pausen oder kleine Treffen. Wie im gesamten Quartier spielt auch hier Holz eine große Rolle. Zusätzlich zum großen Spielplatz hat auch jedes Gebäude der BREBAU einen kleinen Spielbereich direkt vor der Tür. Dort finden sich unter anderem eine Nestschaukel, eine Balancierstrecke und weitere Spielangebote, die zum Ausprobieren und gemeinsamen Spielen einladen. Beide Spielplätze sind öffentlich zugänglich und ein Raum für Bewegung, Kreativität und Gemeinschaft – ein wichtiger Baustein für ein nachbarschaftliches Zusammenleben, das über die eigenen vier Wände hinausgeht.

Rückblick

Juli 2026: Mit großen Schritten geht es voran

Im zuerst begonnenen Gebäude befinden sich die Arbeiten in der finalen Ausbauphase. Aktuell werden die Geländer und Bodenbeläge auf den Balkonen montiert. Parallel erfolgt die Verschraubung der ersten angrenzenden Fassadenelemente.

Im Treppenhaus wurden bereits wesentliche Ausbauarbeiten abgeschlossen. Der Aufzug wurde in Betrieb genommen, zudem werden die Handläufe und Leuchten montiert. Die Endbeschichtung der Sichtbetonböden wird derzeit ausgeführt. Sämtliche Wandflächen sind fertig gestrichen und die Bodenfliesen im Eingangsbereich wurden vollständig verlegt. Darüber hinaus werden aktuell die Bodenbeschichtungsarbeiten im Kinderwagen- und Fahrradraum durchgeführt. Die Photovoltaikanlage ist bereits installiert.

Im zweiten Gebäude ist der Rohbau vollständig erstellt. Teile der Außenfassade wurden bereits gedämmt. Derzeit laufen die Arbeiten am Flachdach, das aktuell für die weiteren Dachaufbauten vorbereitet und abgedichtet wird. Im Innenbereich schreiten die Estrich- und Trockenbauarbeiten auf allen Etagen planmäßig voran.

Insgesamt entwickeln sich die Arbeiten an beiden Gebäuden weiterhin planmäßig.

März 2026: Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich

Rund ein Jahr nach dem offiziellen Startschuss für den Bau der beiden fünfgeschossigen Wohngebäude mit jeweils 18 geförderten Wohnungen ist im Ellener Hof deutlich sichtbar, wie schnell das Quartier wächst. Die Gebäude entstehen zeitversetzt, und das zuerst begonnene Haus zeigt die Fortschritte besonders gut. Die Hülle ist geschlossen und im Inneren herrscht reger Betrieb: Leitungen werden verlegt, die Bäder vorbereitet und die Räume Schritt für Schritt ausgebaut. Auch die Balkone nehmen Gestalt an – ihre Vormontage läuft bereits auf Hochtouren. Gleichzeitig erhält die Fassade ihre Holzverkleidung, die den Häusern später einen natürlichen Charakter verleiht.

»Durch das Winterwetter liegen wir ein wenig hinter dem ursprünglichen Zeitplan, aber ich bin zuversichtlich, dass wir voraussichtlich Ende des dritten Quartals mit der Vermietung starten können«, sagt Sidney Cline-Thomas, Prokurist und Abteilungsleiter Bestandsverwaltung und verantwortlich für die Vermietung. In unmittelbarer Nachbarschaft wächst das zweite, baugleiche Gebäude heran.

Ein besonderes Plus für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner. Auch bei der Energieversorgung geht es voran: Die Vorbereitungen für die Photovoltaikanlagen laufen bereits. Und hier wartet eine besonders gute Nachricht auf die späteren Mieterinnen und Mieter: Für beide Neubauten wurde gemeinsam mit Green Planet Energy ein Mieterstromprojekt initiiert. Das bedeutet, dass die Häuser ihren eigenen grünen Strom direkt vom Dach beziehen können – sauber, lokal und kostengünstig. 

Green Planet Energy ist eine Energiegenossenschaft, die Ökostrom aus erneuerbaren Quellen liefert. Sie betreibt eigene Wind- und Solaranlagen, verzichtet vollständig auf Kohle- und Atomstrom und unterstützt Menschen und Kommunen bei der Energiewende. Die von der BREBAU errichteten Photovoltaikanlagen werden von Green Planet Energy betrieben. Der erzeugte Solarstrom kann direkt im Haus genutzt werden. Reicht die Sonne einmal nicht aus, wird automatisch zusätzlicher Ökostrom bereitgestellt. So profitieren die Mieterinnen und Mieter von stabileren Strompreisen und können auch ohne eigene Solaranlage aktiv Teil der Energiewende werden.

»Mieterstrom macht unabhängig von steigenden Preisen und bringt die Energiewende ins Bremer Alltagsleben«, sagt Björn Schnautz, Geschäftsführer der BREBAU. Carolin Korf, Prokuristin und Abteilungsleiterin Neubau ergänzt: »Als Anbieterin von bezahlbarem Wohnraum setzen wir bewusst auf neue Konzepte wie dieses, um für die Bewohnerinnen und Bewohner echten Mehrwert zu schaffen. Mögliche weitere Projekte mit Green Planet Energy sind bereits im Gespräch.«