Respekt.BREBAU
Unter dem Titel Respekt.BREBAU führt die BREBAU mehrere Maßnahmen für ein besseres Miteinander und gegen jegliche Form von Diskriminierung durch. Sowohl im Unternehmen als auch für die Mieterschaft. Niedrigschwellig werden eigene Vorurteile bewusst gemacht und motiviert notwendige Veränderungen (gemeinsam) anzugehen. Es geht um Toleranz und gegenseitigen Respekt. Haltung zeigen. Auch dann, wenn es ungewohnt oder unbequem ist.
Sensibilisierungsangebote und Aktionen, die zum Mitmachen anregen bieten wir unseren Mitarbeitenden. Z.B. zu Sexismus und Gewalt gegen Frauen, dem Leben in Obdachlosigkeit oder der Kommunikation mit tauben Menschen im Kontext der Inklusion. Dabei arbeiten wir immer öfter mit anderen Akteur:innen in Bremen zusammen. So z.B. bei der Maßnahme „Heute schon ein Vorurteil entsorgt?“.
Für Nachbarschaften gibt es verschiedene Angebote, die durch einen besonderen Blick auf Vielfalt und Offenheit ergänzt oder neu geschaffen werden. So wird bei der Filmauswahl der Freiluft-Kinos in Marßel und Kattenturm auf Vielfalts-Kriterien geachtet – Haben Menschen verschiedener Geschlechter, Alters, Herkunft, sexueller Identität und Behinderung vor und hinter der Kamera am Film mitgewirkt? Sind Frauen in der Erzählung gleichgestellt? Bei Mieter:innen-Treffen und Sommerfesten gilt es die eigene Neugier im Alltag wieder zu wecken und anhand eigener Interessen neues herauszufinden. Denn wer im Leben neugierig bleibt, ist offener und diskriminiert weniger.
Auch Baustellen sind Orte, an denen die BREBAU mit Sensibilisierungsmaßnahmen aktiv ist. Mit großflächigen Plakaten machen wir darauf Aufmerksam, wie ohne Sexismus und Rassismus miteinander gearbeitet werden kann. Denn wenn Menschen sich an ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen und entfalten können, wirkt sich dies auch positiv auf die Arbeitsergebnisse aus.
Beispielbücher zum Thema Vielfalt
Kinderbücher
Joels Haarnadel – Maria de Eguia Huerta
Julian ist eine Meerjungfrau – Jessica Love
Bücher für Erwachsene
The Future – Naomi Alderman
Der Tag, an dem ich mich betrank und einen Dämon rettete – Kimberly Lemming
Filme, die wir beim Freiluftkino gezeigt haben
Kinderfilm: Dora und die goldene Stadt
Film ab 12: Harriet – Der Weg in die goldene Stadt
Wow! Ach so! Vielfalt macht froh.
Neugierige Menschen sind innovativer, haben ein besseres Gedächtnis und mehr Selbstvertrauen. Außerdem sind sie offener und diskriminieren weniger. Sich über neue Erkenntnisse wundern kann glücklich machen. Als Kind fragen wir oft „warum?“ – es lohnt sich auch als Erwachsener immer wieder zu fragen.

Eine Übung die eigene Neugier zu wecken:
- Schauen Sie aus dem Fenster – was erregt Ihre Aufmerksamkeit? Nehmen Sie ein Lexikon zur Hand. Sollten Sie keins haben, in der nächsten Bibliothek gibt es sicher eines. Sie können zwar Dinge im Mobiltelefon oder dem Rechner nachsehen, es hat aber nicht denselben Effekt. In einem echten Buch lesen wirkt anders.
Bsp.: Nagellack. Aus was wird Nagellack hergestellt? Ist Nagellack ungesund? Warum? Können auch Männer Nagellack tragen?
- Wie fühlt es sich an, etwas Neues zu erfahren? Sich zu wundern? Was haben Sie Neues gelernt? Worüber wüssten Sie gerne mehr? Warum ist Neugier wichtig und wofür ist es gut sich zu wundern? Beantworten Sie die Fragen für sich und tauschen Sie sich mit Anderen darüber aus.
- Bauen Sie eine solche Aufgabe in Ihren Alltag ein. Z.B. einmal im Monat oder einmal in der Woche.
Alternativ können Sie überlegen: Was ist Ihr Lieblingsbuchstabe? Nehmen Sie das Lexikon mit diesem Buchstaben in die Hand. Schlagen Sie einen zufälligen Artikel auf. Lesen Sie sich diesen durch. Beantworten Sie die Fragen von Punkt 2.