Ellener Hof: Zwei fünfgeschossige Wohngebäude mit je 18 geförderten Wohnungen
Mit dem Ellener Hof wächst in Bremen Osterholz ein ganz besonderes Quartier. Wir bauen in Holzbauweise zwei fünfgeschossige Wohngebäude mit jeweils 18 geförderten, barrierefreien Wohnungen. Insgesamt sind pro Gebäude je fünf 2-Zimmer-Wohnungen, acht 3-Zimmer-Wohnungen, und fünf 4-Zimmer-Wohnungen (davon eine rollstuhlgerecht) vorgesehen. Die 4-Zimmer-Wohnungen verfügen zudem über ein zusätzliches Gäste-WC. Zu jeder Wohnung gehört des weiteren ein Balkon, bzw. eine Terrasse im Erdgeschoss. Ergänzend zu den Fahrradstellplätzen vor dem Haus wird im Erdgeschoss auch ein Fahrradraum als sichere Abstellmöglichkeit integriert.
Holz statt Beton: ein barrierefreies und modernes Zuhause
Die Wohnungen sind funktionell durchdacht und auf die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner:innen zugeschnitten. Alle Einheiten sind barrierefrei und bieten einen hohen Wohnkomfort. »Wir legen großen Wert auf eine sinnvolle Raumaufteilung und eine hochwertige Ausstattung«, so Nicole Mohrdieck, Projektleiterin. Sichtbare Holzdecken und eine Fußbodenheizung schaffen eine warme und gemütliche Atmosphäre.
Energetisch top – ökologisch vorbildlich: Neben der Verwendung von Holz als Baustoff setzen die neuen Gebäude auf den KfW-Standard 40, was einen äußerst geringen Energieverbrauch garantiert. Ergänzend dazu sind begrünte Dächer und eine Photovoltaikanlage geplant, die nicht nur zur Energiegewinnung beitragen, sondern auch das Mikroklima verbessern. Neben den Fahrrad-Stellplätzen vor den beiden Häusern sind in den Gebäuden Fahrradräume integriert, in denen sich neben klassischen Fahrrad-Stellmöglichkeiten auch Doppelparker und Plätze für Lastenfahrräder befinden.
»Das städtebauliche Konzept verfolgt als Leitidee das Thema »Urbanes Dorf«, welches sich durch verschiedene Platzstrukturen, neues und vorhandenes Grün sowie Bestandsgebäude mit ergänzender neuer Architektur in verschiedenen Formen darstellt. In diesem Konzept sind, neben höheren Gebäuden am Rande des Quartiers, auch innerhalb der neuen Struktur Hochpunkte und Blickbezüge gewünscht. Diesem Ziel entsprechen wir mit unseren beiden 5-Geschossern, die das innere Quartiersbild durch ihre Höhe sowie die klare architektonische Gestaltung prägen«, so Nicole Mohrdieck.
Geschäftsführer Bernd Botzenhardt: »Das Stadtleben Ellener Hof setzt ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Zukunft des Wohnens. Für die BREBAU ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern gelebte Verpflichtung. Deshalb ist die Mitwirkung an diesem Projekt für uns eine logische Konsequenz – zeigt es doch, dass zukunftsweisendes Wohnen und Ökologie nicht im Widerspruch zueinander stehen.«
Architektur und Visualisierung: MOSAIK architekt:innen bda
Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich
Rund ein Jahr nach dem offiziellen Startschuss für den Bau der beiden fünfgeschossigen Wohngebäude mit jeweils 18 geförderten Wohnungen ist im Ellener Hof deutlich sichtbar, wie schnell das Quartier wächst. Die Gebäude entstehen zeitversetzt, und das zuerst begonnene Haus zeigt die Fortschritte besonders gut. Die Hülle ist geschlossen und im Inneren herrscht reger Betrieb: Leitungen werden verlegt, die Bäder vorbereitet und die Räume Schritt für Schritt ausgebaut. Auch die Balkone nehmen Gestalt an – ihre Vormontage läuft bereits auf Hochtouren. Gleichzeitig erhält die Fassade ihre Holzverkleidung, die den Häusern später einen natürlichen Charakter verleiht.
»Durch das Winterwetter liegen wir ein wenig hinter dem ursprünglichen Zeitplan, aber ich bin zuversichtlich, dass wir voraussichtlich Ende des dritten Quartals mit der Vermietung starten können«, sagt Sidney Cline-Thomas, Prokurist und Abteilungsleiter Bestandsverwaltung und verantwortlich für die Vermietung. In unmittelbarer Nachbarschaft wächst das zweite, baugleiche Gebäude heran.
Ein besonderes Plus für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner. Auch bei der Energieversorgung geht es voran: Die Vorbereitungen für die Photovoltaikanlagen laufen bereits. Und hier wartet eine besonders gute Nachricht auf die späteren Mieterinnen und Mieter: Für beide Neubauten wurde gemeinsam mit Green Planet Energy ein Mieterstromprojekt initiiert. Das bedeutet, dass die Häuser ihren eigenen grünen Strom direkt vom Dach beziehen können – sauber, lokal und kostengünstig.
Green Planet Energy ist eine Energiegenossenschaft, die Ökostrom aus erneuerbaren Quellen liefert. Sie betreibt eigene Wind- und Solaranlagen, verzichtet vollständig auf Kohle- und Atomstrom und unterstützt Menschen und Kommunen bei der Energiewende. Die von der BREBAU errichteten Photovoltaikanlagen werden von Green Planet Energy betrieben. Der erzeugte Solarstrom kann direkt im Haus genutzt werden. Reicht die Sonne einmal nicht aus, wird automatisch zusätzlicher Ökostrom bereitgestellt. So profitieren die Mieterinnen und Mieter von stabileren Strompreisen und können auch ohne eigene Solaranlage aktiv Teil der Energiewende werden.
»Mieterstrom macht unabhängig von steigenden Preisen und bringt die Energiewende ins Bremer Alltagsleben«, sagt Björn Schnautz, Geschäftsführer der BREBAU. Carolin Korf, Prokuristin und Abteilungsleiterin Neubau ergänzt: »Als Anbieterin von bezahlbarem Wohnraum setzen wir bewusst auf neue Konzepte wie dieses, um für die Bewohnerinnen und Bewohner echten Mehrwert zu schaffen. Mögliche weitere Projekte mit Green Planet Energy sind bereits im Gespräch.«