Elterntaxis adé: Das Kinder- und Bildungsressort feierte am 18. Februar 2026 Grundschulen, die im Rahmen der Aktion „Aktiv und sicher zur Schule“ besonders erfolgreich dafür geworben haben, dass Kinder zu Fuß, mit dem Rad oder Roller in die Schule kommen. Für ihr Engagement überreichte Senator Mark Rackles den Schulen in der Grundschule an der Stader Straße Sachpreise wie Verkehrsspiele und Materialien für einen Fahrradparcours auf dem Schulhof – und zeigte damit, dass jeder Schritt zählt.

„Wer zu Fuß, mit dem Rad oder Roller zur Schule kommt, ist wacher und konzentrierter. Auf dem Weg entdecken die Kinder ihre Nachbarschaft, treffen Freundinnen und Freunde und erleben vielleicht ihr erstes kleines Abenteuer des Tages. Weniger Elterntaxis heißt außerdem: weniger Verkehr, sauberere Luft und mehr Sicherheit“, betonte der Senator für Kinder und Bildung, Mark Rackles.

In diesem Schuljahr standen die Wochen wieder unter dem Motto „Wer selber geht, der ist schon groß!“. Selbstständig zur Schule zu kommen, ist heute nicht mehr selbstverständlich. So kamen 1990 noch 93 Prozent der Kinder selbstständig zur Schule. Heute sind es nur noch 72 bis 77 Prozent (ADAC Studie 2025).

Diesem Trend wollen der Arbeitskreis „Aktiv und sicher zur Schule“ und der Senator für Kinder und Bildung mit der Aktion entgegenwirken. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bis vor das Schultor bringen, wollen ihren Kindern helfen. Dabei denken sie aber oft nicht an die Kinder, die allein zur Schule gehen. Vielen Elterntaxis stören den Verkehr, sorgen für Stress vor der Schule und können sogar Unfälle verursachen.

Im Mittelpunkt unseres Engagements stand die Spende von Material und finanziellen Mitteln für Fahrradparcours, die den ausgezeichneten Grundschulen zur Verfügung gestellt wurden. Diese Parcours ermöglichten es den Kindern, realitätsnahe Verkehrssituationen zu trainieren und ihre Sicherheit im Straßenverkehr spielerisch zu verbessern.

Durch unsere Unterstützung wollen wir einen konkreten Beitrag leisten, um selbstständige Mobilität, Bewegung und Verkehrskompetenz bei Kindern zu fördern. Die Fahrradparcours bieten dafür eine praxisnahe und nachhaltige Möglichkeit, direkt dort wo Lernen stattfindet: auf dem Schulhof.